Big Bandits präsentieren „Mama Africa“

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Die Big Bandits sind eine Jazz-Bigband aus der Region Aachen, die in den letzten Jahren immer wieder mit ausgesprochen profilierten musikalischen Projekten verschiedenster Stilrichtungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Jazzclub Jülich hat sie nun mit einem besonderen Projekt eingeladen. Am 7.März präsentiert sich die Bigband um 20 Uhr im Kulturbahnhof (KuBa).

In ihrem aktuellen Programm Mama Africa begeben sich die Big Bandits auf Spurensuche nach den Wurzeln der afro-amerikanischen Musik. Durch die Verschleppung von Afrikanern als Arbeitssklaven nach Amerika und die spätere Verschmelzung deren kultureller Traditionen mit mitteleuropäischen Einflüssen, entstand unter anderem eine Musik, die durch die archaische Kraft ihrer afrikanischen Wurzeln große Teile der Popularmusik des 20. Jahrhunderts prägend beeinflusst hat (z.B. Jazz, Blues, Soul, R&B, Hip Hop) und auch in der klassischen Musik dieser Epoche wichtige Spuren hinterlassen hat ( z.B. bei Gershwin und Dvorak).

Auf der Suche nach den Wurzeln dieser Musik sind sind sie in Afrika aber auch in der übrigen Welt zu vielen interessanten Funden gekommen: Musik aus vielen schwarzafrikanischen Ländern, die sich trotz einer Synthese mit Jazz, ihre archaische Kraft und Einfachheit bewahrt hat. Besonders intensiv ist das Musikleben in Südafrika, wo während der langen Zeit der Apartheid der Afro-Jazz die Musik des politischen Widerstandes war.

Es ist ein Programm entstanden, das die afrikanische Musik, und von dieser inspirierte Kompositionen mit ihrer rhythmischen Vielfalt und ihrer Fröhlichkeit und Lebensfreude wundervoll repräsentiert.

Gäste dieses Projekt haben sind Julie Nana Assiamah (Ghana), Vocals undFara Diouf (Senegal), Djembe u. Percussion. Die der Gospelszene entstammende Sängerin Julie Nana Assiamah - mit deutsch-ghanaischem Familienhintergrund - konnte während ihrer internationalen Ausbildung verschiedenste musikalische Erfahrungen in den Bereichen Gospel, Soul, Jazz und Reggae machen. Unter anderem sang sie beim mit Musikern aus den USA, Jamaika und Deutschland besetzten "One Love Project". Als Percussionisten konnte die Band den aus dem Senegal stammenden Musiker Fara Diouf gewinnen. Ausgebildet wurde er am Musikkonservatorium im Dakar. Er gehört zum festen Ensemble der Percussion- und Tanzformation „Mama Africa“ und spielte u.a. mit Manu Dibango, Wolfgang Niedecken, der Rockband „Reamonn“ und den Höhnern.

Der Eintritt beträgt 10 Euro / 7 Euro für Mitglieder des Jazzclubs, Schüler ...

 

Kartenvorverkauf

Musikstudio Comouth
Große Rurstrasse 72a
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